Das Reformierte Kirchenzentrum (KiZ)

Entstehungsgeschichte und Architektur

Wie’s dazu kam...
Nicht zuletzt der Zuzug vieler Reformierter nach Hünenberg liess den Wunsch nach einem eigenen kirchlichen Versammlungsort immer lauter werden. Nachdem 1991 eine Planungskommission eingesetzt worden war, wurde ein Jahr später ein Architekturwettbewerb lanciert. Zuvor waren unter Einbezug des Hünenberger Kirchenvolks Leitgedanken für einen Kirchenbau formuliert worden.

Gewinner des Architekturwettbewerbs war der Zürcher Architekt Willi Egli mit dem Projekt „Rahmen“, welches ein vom Grundriss her viereckiges Kirchenzentrum vorsah. In der Folge formierte sich eine Baukommission, die das ursprüngliche Projekt weiterentwickelte: Das Projekt Rundkirche entstand. Der Spatenstich erfolgte am 2. Februar 1996. Am 25. August 1996 wurde der Grundstein gelegt und mit dem Bau begonnen. Nach gut einjähriger Bauzeit konnte am 21./22. Juni 1997 das KiZ eingeweiht werden.

Offen für vieles
Das KiZ ist nicht eine Kirche, sondern ein Kirchenzentrum. Neben den verschiedensten Gottesdiensten finden in ihm Veranstaltungen für alle Alters- und Interessengruppen statt – angefangen bei der musikalischen Früherziehung über den Religionsunterricht bis hin zu Kochkursen für Senioren. Es beherbergt die Büros der Mitarbeitenden (ausser das Pfarramt), die Wohnung des Sigristen und verfügt über eine professionell ausgestattete Küche. Auch Privatpersonen können das KiZ für Geburtstage oder Hochzeitsfeiern mieten.

Diese Offenheit ist architektonisch angelegt: Der Eingang zum KiZ ist dem Dorf zugewandt und damit der Welt. Für mich ein klares Statement: Das Christ-Sein hat sich in der Welt zu bewähren. Hinzu kommt die Hinwendung zur katholischen Schwesterkirche Heilig Geist. Das KiZ will zum ökumenischen Gespräch einladen.

Die Entstehung des Bezirks Hünenberg
Planungsgeschichte (im Überblick) des ref. Kirchenzentrums Hünenberg

AK/rev Juni 2020


Die Räumlichkeiten können von wohltätigen und gemeinnützigen Organisationen und Privatpersonen gemietet werden.

Für Informationen und Reservationen wenden Sie sich an:

Hans Schiess, Betriebswart / Sigrist, Tel. 041 780 89 79, huenenberg(at)ref-zug.ch

Antragsformular und Reglement für Vermietung

Agenda Raumbelegung KiZ

Die KiZ-Orgel

Entstehungsgeschichte

Da im Baukredit für das reformierte Kirchenzentrum in Hünenberg kein Geld für die Anschaffung eines Musikinstruments vorgesehen war, bildete sich im Dezember 1994 die «Arbeitsgruppe Orgelfonds Hünenberg». Ziel dieser Arbeitsgruppe war es, das neue reformierte Kirchenzentrum mit einer fest installierten Orgel auszustatten. Nach ersten Vorüberlegungen beschloss die inzwischen gegründete «Gruppe Orgel» - zusammen mit den Ennetsee-Mitteilungen vom März 1996 - einen Fragebogen an alle Mitglieder zu versenden, «damit die Kirchenmitglieder ihrem Wunsch nach einem Instrument Ausdruck geben können».

Unbestritten war, dass man ein Instrument wollte. Welches aber und zu welchem Preis – darüber sollte der Fragebogen u.a. Aufschluss geben. An der kantonalen Kirchgemeindeversammlung vom 25. November 1996 wurde schliesslich der Investitionskredit in Höhe von 250'000 Franken für den Einbau einer Pfeifenorgel im reformierten Kirchenzentrum Hünenberg genehmigt. Damit standen die Lichter auf grün!

In Zusammenarbeit mit dem Architekten des reformierten Kirchenzentrums Willi Egli und der Organistin und Orgel-Expertin Monika Henking entstand eine dem Raum angepasste Orgel nach den Plänen des Orgelbauers Peter Ebell.  Dank der Initiative der Orgelbaukommission konnte noch ein zwölftes Register eingebaut werden, dessen Kosten vollumfänglich durch Spenden gedeckt wurden. Am Sonntag, 20. Dezember 1998 konnte die KiZ-Orgel in einem festlichen Gottesdienst eingeweiht werden.

AK/rev Juni 2020

Adresse Kirchenzentrum Hünenberg

Reformiertes Kirchenzentrum Hünenberg
Zentrumstrasse 8
6331 Hünenberg

Lageplan (Google Maps)
Öffnungszeiten: Sommer 08:00 - 22:00
                          Winter    08:00 - 20:00

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