
Herzlich willkommen Ruth Schäfer
Unsere neue Pfarrerin im Bezirk Zug Menzingen Walchwil startet am 1. September und stellt sich selbst vor.
Liebe Kirchgemeindemitglieder im Bezirk
Als Erstes möchte ich Ihnen und Euch für das Vertrauen danken, dass mir von der Pfarrwahlkommission, bei der Nomination in Walchwil und bei meiner Wahl geschenkt wurde. Ich freue mich sehr, ab dem 1. September als Dorfpfarrerin und als Seelsorgerin in Altersheimen in Zug wirken zu können. Es war ein mehrstufiger Bewerbungs-Weg dahin mit vielen verschiedenen Akzenten. Mir ist gleich klar geworden, dass ich mich erst noch in Vieles einarbeiten muss, was in der kantonalen Kirchgemeinde und im Bezirk übliche Praxis ist.
Besonders freue ich mich auf das konkrete Miteinander in Walchwil. Als ich mit der Bahn zum ersten Mal von Zug her aus dem Tunnel gekommen bin und den See mit dem Dorf gesehen habe, habe ich gedacht: So schön! Dann wurde mir viel vom Zusammenhalt in Walchwil erzählt, vom Dorfleben mit vielen Veranstaltungen und Vereinen. Ich bin gespannt und sehr interessiert daran, viele von Ihnen bald kennenzulernen. Sprechen Sie mich einfach persönlich an oder laden Sie mich zu Anlässen der verschiedenen Gruppen und Vereine ein. Walchwil soll doch meine neue Heimat werden.
In der Schweiz bin ich seit 2011. Einige Jahre habe ich für «mission 21», das Missionswerk der evangelischen Kirchen in der Schweiz mit Sitz in Basel, in Südostasien gearbeitet. So lag es nahe, in Basel meine Ausbildung als Pfarrerin abzuschliessen. Da ich katholisch aufgewachsen bin, war ein solcher Schritt nach den Jahren der Arbeit für die reformierte Kirche im Ausland noch nötig.
Von der ökumenischen Zusammenarbeit vor Ort in Walchwil habe ich viel Gutes gehört. Ich bin gespannt und freue mich darauf. Dazu kommt meine Arbeit als Seelsorgerin in verschiedenen Altersheimen in Zug. Es ist nicht einfach, von der eigenen Selbständigkeit in Teilen Abschied nehmen und in ein Heim ziehen zu müssen. Und doch kann dies zum Leben gehören. Ich bin Ihnen dankbar, wenn Sie mich auf Personen aufmerksam machen, die sich über Besuche der Pfarrerin freuen könnten. Ganz allgemein gesagt: Ihre neue Pfarrerin ist nicht aus der Welt, sondern bald vor Ort und grundsätzlich «einladbar», sei es auf einen Kaffee oder für einen Spaziergang. Ich danke schon jetzt!
Herzlich,
Pfarrerin Ruth Schäfer