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01. Mai 2026

Studienreise Hubertus Kuhns

Dieses Jahr ist es wieder so weit. Ab Pfingstmontag darf ich mir drei Monate lang eine Auszeit nehmen, um mich weiterzubilden, neue Inspirationen zu holen und um wieder aufzutanken. Hier ein kleiner Einblick darauf, was ich vorhabe:

Dieses Jahr ist es wieder so weit. Ab Pfingstmontag darf ich mir drei Monate lang eine Auszeit nehmen, um mich weiterzubilden, neue Inspirationen zu holen und um wieder aufzutanken. Hier ein kleiner Einblick darauf, was ich vorhabe: 

Nach einer Phase des Pilgerns auf dem Jakobsweg von maximal zwei Wochen, um Abstand und den Kopf wieder klar zu bekommen, habe ich mir ein Thema vorgenommen, das mich schon länger umtreibt. Ich gebe ihm den Arbeitstitel „Spiritual Survival“. Ich beobachte seit Jahren, wie Menschen allen Alters zunehmend im Überlebenskampf mit dem Alltag, mit der Familie und dem Beruf stehen. Die Folgen sind Erschöpfung,

Depressionen und psychosomatische Erkrankungen. Spannenderweise boomen im Moment in den Medien Survivalformate wie „7 vs Wild“ oder „Alone“. Ausserdem kommen immer mehr Survivalkurse auf den Markt, die einem vermitteln, wie man in der Wildnis mit nur wenig Hilfsmitteln überleben kann. 2025 konnte ich selbst so einen Wochenendkurs buchen, der mir viele Einblicke gab und noch mehr Fragen hervorrief. Ich glaube, dass sich für die kirchliche Arbeit hier ein neuer Horizont auftut, zu dem wir durchaus etwas beizutragen haben. Spirituelle Praxis, wie Gebete, Psalmen, Seelsorge ist schon seit Menschengedenken Teil um eine Krise, den Survivalfall, zu überstehen. 

Dazu habe ich schon einiges an Literatur gesammelt. Nicht alles werde ich wohl lesen können, aber am Ende möchte ich doch das Ergebnis zu Papier bringen. Am Ende der Studienferien werde ich das Ergebnis allen Interessierten zugänglich machen. 

Als Abschluss der Studien werde ich noch für eine Zeit nach Australien reisen, um dort nur mit Zelt und Rucksack im zentralen Outback zu wandern. Nicht, um künstlich einen Survivalfall herzustellen, - das fände ich grobfahrlässig – sondern um auch der Komponente Einsamkeit bzw. Isolation nachzugehen, die mir in vielen Krisen ein wichtiges Element zu sein scheint. Dass ich damit meinen Abenteurer-Genen Futter gebe, nehme ich fröhlich in Kauf. 

Ich lasse den reformierten Bezirk in guten Händen zurück: Andreas Maurer wird mich in meiner Abwesenheit vertreten. Schon jetzt danke ich ihm sehr für diesen Dienst und hoffe, ihr empfangt ihn mit offenen Armen! 

Bis bald im September, Hubertus

Gottes­dienste