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Gottesdienst in der Antoniuskirche
04. November 2026

Jährliches Besinnungswochenende in Morschach

Ein Einblick in das bunte und besinnliche Besinnungswochenende der Behindertenseelsorge seelsam im Mattli.

Am vergangenen Samstagmorgen trafen sich 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie vier Begleitpersonen für das jährliche Besinnungswochenende von seelsam. Gut gelaunt und gespannt, was die nächsten Tage so bringen, wurde der Car bestiegen und los ging die Reise zum Mattli in Morschach.  

Passend zur Carreise stand der Samstag unter dem Motto bewegend und kreativ. Nach dem Zimmerbezug und einem feinen Mittagessen filzten die Teilnehmenden mit viel Fantasie ihre eigene «Wundersteine». Anlass dafür war die Geschichte «Mats und seine Wundersteine». Darin entdeckt die Feldmaus Mats sogenannte «Wundersteine» und setzt sich daraufhin mit dem Spannungsfeld zwischen Achtung der Umwelt, Respekt und Habgier auseinander. Ausserdem wurden rege Zierkürbisse verziert – so entstand ein buntes Sammelsurium an Kunstwerken. Wurde genug gesessen, lockte ein Herbstspaziergang oder der obligate Kaffee in der Cafeteria.

Nach dem Abendessen stand der Besuch von zwei Clownfrauen vom Träger-Verein «Huusglön» an. Luise Schussel und Bailla beehrten und unterhielten uns auf eindrückliche Art und Weise mit ihrer Clownskunst. Besonders die Begleitung durch eine Handorgel machte den Event zum grossartigen Höhepunkt. Die Teilnehmenden freuten sich riesig und machten engagiert mit. Ein Schlummerbecher rundete den ersten Tag ab.

Vor dem sonntäglichen Mittagessen feierten wir gemeinsam in der Antoniuskirche unseren Gottesdienst. Auch dort begleitete uns Mats, so bekamen die selbst hergestellten «Wundersteine» nochmals einen tieferen Sinn. Nach dem Mittagessen spielten wir mehrere Runden unser Memory-Lotto und bald konnten alle einen heiss ersehnten Preis entgegennehmen. 

Anschliessend ging es wieder auf die Heimreise Richtung Zug; müde, aber mit schönen und eindrücklichen Erlebnissen im Gepäck. Auch dieses Mal gehen wir mit dem dankbaren Gefühl nachhause, dass alle wohlbehalten zurückkehren konnten.

Ein grosses Dankeschön geht an die engagierten Betreuungspersonen Maria Langenegger sowie Brigitte und Felix Karnowski! 

 

Bericht: Karin Schmitz, seelsam

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