Grosser Kirchgemeinderat

 
Der Grosse Kirchgemeinderat der Reformierten Kirche Kanton Zug kam am gestrigen 15. November zu seiner letzten ordentlichen Sitzung im 2021 zusammen. Gleichzeitig war es die erste Präsenzveranstaltung im Kantonsratssaal in diesem Jahr. Die persönliche Begegnung wurde von allen Teilnehmenden als förderlich für den offenen Dialog empfunden. Die Veranstaltung fand unter Wahrung der geltenden Corona-Schutzmassnahmen statt.

Budget und Rahmenstellenplan
Das Budget 2022 sowie der Finanzplan 2023 – 2026 wurden vom Grossen Kirchgemeinderat bewilligt, bzw. zur Kenntnis genommen. Im Rahmen des Budgets wurde beschlossen, den Corona-Nothilfefonds auch im Jahr 2022 fortzuführen. Bisher hat die Reformierte Kirche Kanton Zug 51 Anträge bewilligt und Unterstützungsgelder in Höhe von 345’800 Franken ausgeschüttet.


Bauvorhaben Renovation Pfarrhaus Seematt, Unterägeri
Für die Aussen- und Innenrenovation des Pfarrhauses Seematt 10 in Unterägeri beantragte der Kirchenrat einen Planungs- und Baukredit in Höhe von 300’000 Franken. Der Grosse Kirchgemeinderat stimmte dem Antrag zu.

Das heutige Pfarrhaus wurde 1979 vom Architekten Hans Kaufmann erbaut und 1983 von der Reformierten Kirche Kanton Zug erworben. Von 1984 bis 2018 wurde das Haus durchgehend von verschiedenen Pfarrpersonen als Wohnsitz genutzt. Bis Ende 2021 ist die Liegenschaft als Zwischennutzung an Dritte vermietet. Vor dem Einzug der neuen Pfarrperson voraussichtlich im Frühjahr 2022 sollen notwendige Instandhaltungen und Renovationen vorgenommen werden, damit das Pfarrhaus auf Jahre hinaus wieder ein solides Zuhause bieten kann.

Bauvorhaben Sanierung Umgebung Reformierte Kirche Zug
Für die Sanierung und Neugestaltung der Umgebung der Reformierten Kirche in Zug beantragte der Kirchenrat einen Planungs- und Baukredit in Höhe von 671’000 Franken. Der Grosse Kirchgemeinderat diskutierte lebhaft die unterschiedlichen Aspekte von Gestaltung und Nutzung und stimmte dem Antrag in der Folge zu.

Die Reformierte Kirche Zug wurde 1906 erbaut und fügt sich in das Bahnhofsquartier mit Wohn- und Geschäftshäusern aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Der Kirchhof in seiner heutigen Struktur stammt aus dem Jahr 1969. Die Neugestaltung soll vor allem die Kirche als Ort der Begegnung, des Austausches und der Inklusion unterstreichen. Gefördert werden die Zugänglichkeit des Areals für Menschen mit Beeinträchtigungen sowie eine ökologische Gestaltung der Kirchenumgebung. Versiegelte Flächen werden zugunsten von sickerfähigen Belägen entfernt. Die Grünbereiche werden mit einer sinnesanregenden Bepflanzung durch einheimische Arten stadtökologisch angepasst. Die Sanierungsarbeiten sind von Spätsommer 2022 bis Frühjahr 2023 anberaumt, das heisst nach dem Zug Fäscht vom 3. September 2022.


Der Grosse Kirchgemeinderat wird sich am 20. Dezember zu seiner konstituierenden Sitzung für die neue Wahlperiode 2022 – 2025 zusammenfinden. Dabei werden scheidende Mitglieder verdankt und neu gewählte feierlich aufgenommen. Im Anschluss findet eine Gelöbnisfeier in der Reformierten Kirche Zug statt.
 
 
Publikationstext Amtsblatt vom 19.11.2021 Beschlüsse des GKGR
 
 
  

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