Seelsorge

Es ist ein Kernanliegen unserer Kirche, Ansprechpartnerin für Menschen bei unterschiedlichsten Fragen des Lebens zu sein und ihnen Unterstützung zu bieten. Die seelsorgerische Tätigkeit findet vor allem bei Hausbesuchen und Besuchen in Alters- und Pflegeheimen statt. Sie trägt dazu bei, Einsamkeit zu überwinden und kann darüber Aufschluss geben, was die Menschen beschäftigt und ob es Möglichkeiten zur Hilfe gibt.

Zuständig für die Seelsorge sind die Pfarrerinnen und Pfarrer in Ihrer Gemeinde.

Spezialseelsorge

Mit vielen Menschen meint es das Leben nicht so gut. Sie müssen mit einer Behinderung leben. Sie liegen wegen Krankheit oder Unfall im Spital. Sie halten sich wegen psychischer Probleme in einer Klinik auf. Oder sie sind zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.

Für Menschen in solchen Lebenssituationen stellen wir gezielt Spitalseelsorge, Klinikseelsorge, Seelsorge für Menschen mit Behinderung und Gefängnisseelsorge bereit. Das Care-Team Zug begleitet Menschen, die traumatisierende Alltagsereignisse, Katastrophen oder Notlagen erlebt haben. Diese Dienste werden von fachlich besonders qualifizierten Seelsorgerinnen und Seelsorgern versehen.

Spitalseelsorge

Die Spitalseelsorge bietet den reformierten Patientinnen und Patienten das vertrauliche Gespräch und Begleitung während des Spitalaufenthalts an. Auf Wunsch werden auch Angehörige anderer Konfession bzw. Religionen besucht oder entsprechende Kontakte vermittelt.

Wer das Bedürfnis nach dem seelsorgerlichen Gespräch, nach gemeinsamem Gebet oder nach dem Abendmahl hat, kann dieses Anliegen via Pflegepersonal an die Spitalseelsorge weiterleiten – in dringenden Fällen auch ausserhalb der Präsenzzeiten. Wenn immer möglich, wird eine Seelsorgeperson in nützlicher Frist zur Stelle sein.

Spitalseelsorge:

Kantonsspital Baar, 041 399 42 62

Klinikseelsorge an der Psychiatrischen Klinik Zugersee

Das ökumenische Team Klinikseelsorge an der Psychiatrischen Klinik Zugersee versteht sich als Gesprächspartner und Wegbegleiter. Die Angebote richten sich an Patientinnen und Patienten jeder religiösen und ethnischen Herkunft, welche Sinn- und religiöse Erfahrungen machen wollen. Insbesondere sollen Erfahrungen von Angst und Ohnmacht, Schuld, Sterben, Tod, Ausgegrenztsein, aber auch von intensiver Lebendigkeit, Hoffnung oder Vertrauen angesprochen und integriert werden. Den religiösen und spirituellen Aspekten des Heilungsprozesses werden Raum gegeben und damit ein Neubeginn ermöglicht.
Unser Klinikseelsorger begleitet die Patientinnen und Patienten der Abteilung F6, der Station für Depressionsbehandlung und Psychotherapie, unabhängig von ihrer Konfession oder Religion. Auf Wunsch werden auch reformierte Patientinnen und Patienten auf anderen Stationen besucht.

Klinikseelsorge:

Seelsorge für Menschen mit Behinderung - seelsam

Seelsam - die Seelsorgestelle für Menschen mit Behinderung ist eine von katholischer und reformierter Kirche getragene ökumenische Seelsorgestelle. Die beiden Seelsorger verstehen sich als sinnvolle Ergänzung zu den lokalen Pfarrämtern und Bezirkskirchgemeinden. Es sind Theologen mit praktischen Erfahrungen sowohl in der Arbeit mit behinderten Menschen als auch in der Seelsorge.

Die Behindertenseelsorge stellt für ihre Zielgruppe zeitgemässe, religiös-spirituelle Angebote auf christlicher Basis zur Verfügung. Sie bietet Sinn suchenden Menschen seelsorgerliche Begleitung an. Sie ist vorwiegend im Bereich Gottesdienst, Diakonie, Religionsunterricht und Communio (Gemeinschaft unterwegs) tätig.

seelsam - Ökumenische Seelsorgestelle für Menschen mit Behinderung:

Gefängnisseelsorge

Die Gefängnisseelsorge unterstützt Menschen in Gefangenschaft darin, die Enge der Strafanstalt auszuhalten und sich mit den Fragen rund um die eigene Schuld und Sühne auseinanderzusetzen.

Gefängnisseelsorge:

Care-Team Zug

Das Care-Team Zug begleitet Menschen, die traumatisierende Alltagsereignisse, Katastrophen oder Notlagen erlebt haben, und steht ihnen in der Phase des ersten Schocks bei. Organisatorisch ist das Care-Team ein Teil des Zivilschutzes und wird bei Bedarf von der Polizei aufgeboten.

Ziel der psychosozialen Nothilfe ist eine rasche psychische Stabilisierung und Wiedererstellung der Handlungsfähigkeit der Betroffenen.

Die reformierte Kirche Zug unterstützt die Arbeit des Care-Teams, indem sie kirchliche Mitarbeitende für diesen Dienst freistellt. Zur Zeit gehören Pfrn. Aline Kellenberger und Pfrn. Irène Schwyn dem Care Team Zug an.